Die Schlüssel ...

 
Die Schlüssel im Wappen St. Peters sind das Kennzeichen des Apostels Petrus. Jesus hat Petrus die Schlüssel des Himmelreichs anvertraut und ihn damit symbolisch mit der Leitung seiner Kirche betraut. Als der Missionar Baierns, der hl. Rupert, nach Salzburg kam, hat er die erste Kirche und das Kloster dem hl. Petrus geweiht.

Der „Apostel der Baiern“, der hl. Rupert, Bischof von Worms, kam als Missionar 696 nach Baiern. Herzog Theodor überließ ihm Besitz in Salzburg und schenkte ihm Salzpfannen in Reichenhall. Deshalb ist das Erkennungszeichen des hl. Rupert das Salzfaß. Rupert gründete die Klöster St. Peter und Nonnberg und begann mit der Missionsarbeit unter den Romanen, Baiern und Slawen. Er starb in Worms um 716, wurde aber bald nach Salzburg überführt und bis zur Vollendung des Dombaus in der Stiftskirche St. Peter beigesetzt. Das Rupertusgrab bildet deren Zentrum.
Der hl. Vitalis, der „Apostel des Pinzgaus“, war der Nachfolger Ruperts als Abt von St. Peter und Bischof von Salzburg. Sein Zeichen ist die Lilie, die als Zeichen seiner Rechtschaffenheit seinem Herzen entsprungen und aus dem Grab hervorgewachsen sein soll. Sein Grab in St. Peter war bis zur Aufklärungszeit Ziel zahlreicher Wallfahrer.
Der hl. Virgil, ein irischer Mönch auf Wanderschaft um Christi willen, wurde 745 der siebte Abt von St. Peter. 774 wurde der erste Salzburger Dom eingeweiht. Er wurde 784 im Dom bestattet. Das von ihm angelegte Verbrüderungsbuch wird in St. Peter aufbewahrt.
Dem Schutz des hl. Joseph wird zugeschrieben, daß eine der größten Gefahren in der Geschichte des Klosters abgewendet werden konnte. Abt Amand Pachler gelang es, vom Erzbischof jenen Trakt geschenkt zu bekommen, der jetzt den Domplatz im Süden abschließt, und durch den St. Peter eingeschnürt worden wäre.
Der hl. Amandus, dessen Reliquien der hl. Rupert in seine Gründung St. Peter überführte, war Bischof von Worms. Allerdings ist wahrscheinlicher, daß es Amand von Maastricht war, dessen Kult Erzbischof Arno besonders förderte. Die ihm geweihte karolingische Kapelle wurde im Friedhof ergraben


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