Das Kloster beherbergt die älteste Bibliothek Österreichs. Die Handschriften und Drucke sind ein Zeugnis des religiösen und kulturellen Wirkens der Mönche. Für die Büchersammlung wichtige Epochen waren das Mittelalter und die Zeit der Salzburger Benediktineruniversität.
1. Bestand Der historische gewachsene Buchbestand wird erhalten und erschlossen.
Darüber hinaus sammelte die Stiftsbibliothek neben allen Bereichen der Theologie Literatur zu den folgenden Sachgebieten:
Bestandsüberblick
Information zu den mittelalterlichen Handschriften
Allgemeiner Bestand und Zeitschriften
Seit dem Jahr 2000 werden die Neuzugänge und der ältere Bestand mittels Retrokatalogisierung elektronisch erfasst und sind im Internet abrufbar.
Online-Katalog des Österreichischen BibliotheksverbundesBücherlegat nach Prof. Dr. Wend Graf von Kalnein
Inkunabeln
Der Bestand an Inkunabeln ist in der Datenbank der Österreichischen Nationalbibliothek „Inkunabelzensus Österreich“ dokumentiert und unter folgendem Link recherchierbar:
Handschriften
Gedruckter Katalog der deutschsprachigen Handschriften:
Deutsche Handschriften des Mittelalters der Erzabtei St. Peter zu Salzburg / unter Mitarb. von Dagmar Kratochwill ... bearb. von Gerold Hayer. – Wien: Verl. d. Österr. Akad. d. Wiss., 1982 (= Denkschriften / Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse ; 154)
Über die Seite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters finden Sie folgende Listen:
3. Benützung Der Bestand wird als Präsenzbibliothek geführt. Die Bücher sind daher grundsätzlich nicht entlehnbar. Zur Benutzung steht der Lesesaal zur Verfügung.
Bei Handschriften und Inkunabeln ist eine Einsichtnahme im Lesesaal nur für Forschungszwecke möglich.
Benützungszeiten:
Nach Voranmeldung
Di bis Do 9.00 bis 12.00 - 14.00 bis 17.00
Fr 9.00 bis 14.00
Zugang über den Mühlenhof
Leiterin der Bibliothek: Fr. Mag. Sonja Führer
Konsulent der Bibliothek: Professor Dr. A. Hahnl
5. Zellenbibliothek – Historischer BibliotheksraumDie sogenannte Zellenbibliothek entstand 1705/07 unter Abt Placidus Mayrhauser in den 7 mit der Verlegung des Noviziates frei gewordenen Zellen. Die endgültige künstlerische Ausgestaltung erfolgte 1767/69 unter Abt Beda Seeauer.
Der Raum ist nicht öffentlich zugänglich und kann nur nach Voranmeldung besichtigt werden.