Erzabtei St. Peter
St. Peter-Bezirk 1
5010 Salzburg

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Forstwirtschaft

Die Erzabtei St.Peter bewirtschaftet land- und forstwirtschaftliche Flächen in mehreren österreichischen Bundesländern in vorbildlicher Weise naturnahe und in sozialer Verantwortung für die umliegenden Bewohner.

Die Wälder erstrecken sich vom Wienerwald, dem oberösterreichischen Alpenvorland über das Flachgauer Hügelland bis zu den schroffen Kalkbergen des Tennengebirges und den Hohen Tauern. Sie sind Lebensraum für eine große Anzahl unterschiedlicher Pflanzen- und Tierarten.

Sind es im Flach- und Hügelland die Baumarten Eiche und Buche, die dem Rehwild eine Heimat geben, so beherbergen die fichtenreichen Wälder des Hochgebirges Gamswild, Murmeltier, Hirsch und Adler. Auch Auer- und Birkwild sind zu finden.

Geschichtlicher Hintergrund

Im Jahr 987 trennte Erzbischof Friedrich I. das Erzbistum Salzburg von der Abtei St. Peter. Um die wirtschaftliche Existenz des Klosters sicher zu stellen, wurde es mit Gütern ausgestattet und der Besitz in den nachfolgenden Jahren noch vermehrt.

Die Übergabe großer Waldgebiete ist für die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts belegt, als nämlich Erzbischof Konrad I. im Jahr 1124 Appanowa (Abtenau) an St. Peter schenkte und diese Schenkung zwanzig Jahre später noch erweiterte.

Die Waldflächen in und rund um die Stadt Salzburg stammen größtenteils von den Hofwaldungen der ehemaligen Stiftshöfe, wie beispielsweise dem Schilling-, Weichselbaum-, Petersbrunn- und Aiglhof und dem Schloss Goldenstein.

Einige forstwirtschaftliche Eckdaten

Die Waldbesitzungen erstrecken sich vom submontanen Laubmischwald mit Bergahorn, Esche, Bergulme, Winterlinde und Vogelkirsche des nördlichen Alpenvorlandes über den montanen Bergmischwald mit Tanne, Rotbuche und Weißerle der nördlichen Randalpen und Zwischenalpen bis zum subalpinen- und hochsubalpinen Nadelwald mit Zirbe, Lärche, Fichte und Latsche der Tauern von 230m Seehöhe bis auf 2.200m Seehöhe.

Auf rund 35% der Waldfläche ist der Einsatz von Schlepper und oder Harvester möglich, 65% sind reines Seilgelände. Jährlich werden rund 10.000 efm nachhaltig genutzt.

Den Standorten entsprechend weist die Fichte mit 55% den höchsten Anteil auf, gefolgt mit 25% Buche, 9% Ahorn / Esche / Ulme, 5% Tanne, 4% Lärche, 1% Zirbe, und 1% Erle / Linde / Vogelkirsche und Eiche.

Die Eigenjagdflächen sind teilweise verpachtet und von Berufsjägern betreut, oder mittels Abschussverträgen vergeben.

Die Förderung der Naturverjüngung, der Aufbau mehrstufiger Wälder, die Lebensraumgestaltung für Wildtiere und die Verringerung von Verbiss-, Fege- und Schälschäden sind uns in der Forstwirtschaft ein großes Anliegen.

Für Erholungssuchende

Die Wälder der Erzabtei St. Peter stehen allen Menschen zur Erholung offen. Eine Vielzahl an Marterln, Kapellen und Wegkreuzen laden zum Besuch und zum Verweilen ein.

Da die Wildtiere die Ruhe im Wald genauso schätzen und brauchen wie wir Menschen, möchten wir aber auch dafür Sorge tragen, dass diese Nutzung von Landschaft und Natur auch diesen Ansprüchen gerecht wird – und bitten alle Besucher dafür um Verständnis.

Kontakt

Ofö. Hannes Wiesinger

 Forstarbeiter beim Holzspalten  Forstarbeiter im Arbeitseinsatz  1.200m Bergabseilung mit Umlaufseilbahn  Bergaufseilung am Heuberg in Salzburg  Hubertusmesse in Untertauern  Rehkitz Storchenalm  Hahnenbalz auf der Gsengalm in Abtenau

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