Erzabtei St. Peter
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Johann von Staupitz

01.08.12  

Wie Martin Luthers Freund und ehemaliger Vorgesetzter vor 490 Jahren Abt von St. Peter wurde.

Der um 1468 in Sachsen geborene Johann von Staupitz erlangte Berühmtheit als Vorgesetzter und Freund Martin Luthers.

Nach dem Studium in Köln und Tübingen erhielt der Augustiner-Eremit Staupitz einen Lehrstuhl für Bibelwissenschaft an der neu gegründeten Wittenberger Universität.

1503 wurde er Generalvikar der reformierten Augustiner-Eremiten Deutschlands. Nachdem Martin Luther 1512 seinen Lehrstuhl übernommen hatte, hielt sich Staupitz vorwiegend in Nürnberg, München und Salzburg auf, wo er als Prediger tätig war.

1522 trat Staupitz in den Benediktinerorden über, legte am 1. August 1522 die Profess auf das Kloster St. Peter ab und wurde tags darauf zum Abt gewählt. Nach nur zweieinhalbjähriger Amtszeit starb Staupitz am 28. Dezember 1524. Seine Professurkunde enthält neben der eigenhändig geschriebenen Professformel Staupitz‘ Wappen mit dem Posthorn.

Dr. Gerald Hirtner

 

Literatur: Johann Sallaberger, Abt Johann von Staupitz (1522-1524). Luthers einstiger Freund und Vorgesetzter, in: Heinz Dopsch und Roswitha Juffinger (Red.), St. Peter in Salzburg. Salzburg 1982, S. 91-98.

 Professurkunde
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